Die Heilig-Kreuz-Kirche in Neuenwalde

 

Hier finden Sie den aktuellen Gemeindebrief (Januar/Februar 2017) der Kirchengemeinde Neuenwalde.

 

 

1219 wurde in Midlum der Vorläufer des Klosters Neuenwalde gegründet.

 

Die dort ansässigen Benediktinerinnen waren bei den Bewohnern des Landes Wursten „nicht wohl gelitten“ und mussten zunächst 1282 nach Altenwalde umziehen. Nach einem weiteren Umzug kamen sie letztendlich im Jahre 1334 nach Nigenwolde, dem heutigen Neuenwalde. In diesem Jahr wurde die Heilig-Kreuz-Kirche erstmalig urkundlich erwähnt.

 

Das Jahr 1334 gilt somit als gemeinsames Gründungsjahr von Kirche, Kloster und Ortschaft Neuenwalde.

 

 

 

 

 

Der Name der Kirche geht auf eine Reliquie (einen Splitter des heiligen Kreuzes) zurück, die in der Altenwalde Kapelle zurückgelassen wurde, damit diese weiterhin als Wallfahrtskirche genutzt werden konnte.

 

Bei einem Brand im Jahre 1629 wurden Dach und Teile der Inneneinrichtung unserer Kirche ein Opfer der Flammen. Zwischen 1630 und 1634 wurde sie wieder aufgebaut erhielt dabei ihre heutige Gestalt und einen großen Teil der Inneneinrichtung.

Der 1334 aus Findlingen errichtete Kirchturm ist durch die Jahrhunderte erhalten geblieben.

 

 

Beiderseits des Altares, der im Zentrum des 1910 erweiterten Chorraumes steht, sind im Jugendstil gehaltene Glasfenster zu sehen, die vor vielen Jahren der Kirchengemeinde von nach Amerika ausgewanderten Familien geschenkt worden sind.

 

 

 

Seit 1683 sind Kloster, Kirche und Pfarrhaus Eigentum der Bremischen Ritterschaft. Die Kirchen-gemeinde hat seit langer Zeit das Nutzungsrecht.

 

Unter Federführung der Ritterschaftspräsidenten konnte die Kirche mit Hilfe der Kirchen-gemeinde, des Kirchenkreises, der Landeskirche, der Ritterschaft, EU-Mitteln und Gaben der Marion-Köser-Stiftung renoviert werden.

 

Weitere Daten und Informationen zum Kloster, zur Kirche, Gottesdienst-Zeiten und weiteren Angeboten der Kirche finden Sie im Internetauftritt des Klosters.